Manchmal wartet der Markt nicht auf einen sauberen Spring. Ein Momentum-Bruch handelt den SOS/SOW selbst — früh, mit striktem VSA-Filter. Und das kontrahierende Dreieck presst die Range bis zum Apex zusammen, wo der Ausbruch explodiert. Zwei aggressive Bruch-Varianten, Long und Short — mit klaren Bedingungen, damit aus Mut kein Leichtsinn wird.
Der Momentum-Einstieg verzichtet auf die Bestätigung durch den Rücksetzer — dafür muss der Bruch selbst makellos sein. Der VSA-Filter ist nicht optional: weite Spanne, Schluss am Extrem, deutlicher Volumenanstieg. Fehlt der Aufwand, ist der Bruch verdächtig und wird ausgelassen.
Die Apex-Regel. Im kontrahierenden Dreieck laufen Angebot und Nachfrage auf einen Punkt zu — den Apex. Je näher der Kurs dem Apex kommt, desto kleiner die Spanne und desto explosiver der Ausbruch. Gehandelt wird der erste Schlusskurs jenseits der Dreieckslinie mit Volumen; der Stop sitzt eng am Apex.
Wählen Sie Richtung und Szenario, klicken Sie die Ereignisse an oder schalten Sie den Ablauf durch. Achten Sie auf die VSA-Bedingung am Bruch — sie trennt das echte Momentum vom Fehlausbruch.
Klicken Sie einen Punkt im Chart an oder schalten Sie den Ablauf durch.
Der Momentum-Bruch tauscht Bestätigung gegen Position. Er ist nur dann überlegen, wenn der VSA-Aufwand stimmt — sonst ist der Rücksetzer-Einstieg (Setup 02) die bessere Wahl.
Bei makellosem Bruch (weite Spanne, Volumen) ist man früh und voll dabei.
Ohne Volumen ist der Bruch oft ein Upthrust/Spring — ein Fehlausbruch.
Der aggressive Einstieg ist nur erlaubt, wenn jeder Punkt steht.